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Notizbuch? Oldschool!

Besonders auf Designmärkten, aber auch privat wurden wir so oft gefragt, ob sich Notizbücher in Zeiten der Digitalisierung überhaupt noch lohnen und ob es dafür überhaupt noch einen Markt gibt.

Und nach wie vor ist unsere Antwort ganz eindeutig: JA!

Dabei geht es noch nicht einmal um Nostalgie oder um „die guten alten Zeiten“. Notizbücher sind nach wie vor geschlechtsunspezifisch und für alle Altersgruppen ein Allrounder. Es ist immer wieder spannend, sich mit Menschen auszutauschen und zu hinterfragen, wofür sie denn Notizbücher nutzen. Die Antworten können unterschiedlicher nicht sein. Während die einen ihr Notizbuch für Strickanleitungen oder für ihre Aromatherapie benutzen, gestalten die anderen darin ihr Bullet Journal oder Gartentagebuch. Auch Dankbarkeitsjournals und Kalender in Form von Wochenplanern waren häufige Antworten.

Wir haben für euch einmal die häufigsten Verwendungen für Notizbücher zusammengestellt.

Notizbuch

An erster Stelle steht natürlich die Verwendung eines Notizbuchs für eigene Interessen, im Job oder in der Freizeit. Dazu zählen Notizen als Gedächtnisstütze bei wichtigen Terminen, als Merkhilfen für persönliche Interessen wie Botanik oder zum Strukturieren bevorstehender Ereignisse. So nutzen beispielsweise Dozenten und Trainer gerne Notizbücher, um ihre Kurse zu strukturieren, Studenten und Auszubildende um Wissensinhalte zu speichern und Berufstätige um To Do Listen und Aufgaben zu gliedern.

Darüber hinaus werden Notizbücher gerne als Adressbücher oder für Ideensammlungen genutzt.

©18hoch2

Tagebuch

Die meisten Menschen nutzen Notizbücher in Form eines Tagebuchs um eigene Gedanken aufzuschreiben. Oft werden darin Erlebnisse, Stimmungen und Gefühle festgehalten, die reflektiert und verarbeitet werden. Zudem hilft es auch als Gedankenstütze, um gewisse Ereignisse Revue passieren lassen und zeitlich einordnen zu können. Es ist ein sehr persönlich gestaltetes Werk, das zu Hause oft einen ganz besonderen Platz findet.

Gartentagebuch

Das Gartentagebuch ist eine Sammlung von Gartentipps, Beobachtungen, Hintergrundwissen, Informationen etc. rund um Pflanzen und Beete. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Balkonkasten oder einen Garten handelt. Zum einen kann man darin festhalten, was wie wo eingepflanzt wurde und wie es gekeimt hat. Zum Anderen können Beobachtungen festgehalten werden, zum Beispiel welche Insekten die Beete und Pflanzen regelmäßig besuchen. Dann sind natürlich solche Dinge wie Schädlingsbefall, Bodenbeschaffenheit und Mondphasen von großer Bedeutung. Am Ende hat man ein buntes Sammelsurium aus Bildern, Notizen, Skizzen und Fotos mit vielen Tricks und Tipps, das jedes Jahr ergänzt und ausgeweitet wird.

Reisetagebuch

Eine Unterkategorie zum Tagebuch ist das Reisetagebuch. Das Reisetagebuch wird im Gegensatz zum Tagebuch nur auf Reisen mitgenommen und es finden überwiegend Erlebnisse und wichtige Adressen darin Platz. Auch Eintrittskarten, Flyer und Wegbeschreibungen können darin festgehalten werden. Nach der Reise, wenn der Alltag wieder eingekehrt ist, wird das Reisetagebuch sehr gerne als Erinnerungsstück angesehen, das noch einmal den Duft des beliebten Rotweins oder das Geräusch der TukTuks ins eigene Wohnzimmer zaubern kann.

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Dankbarkeitsjournal

Das Dankbarkeitsjournal ist eine Art von Tagebuch, das bewusst auf die positiven und schönen Dinge im Leben abzielt. So kann man beispielsweise morgens drei Dinge notieren, die den Tag zu einem „guten Tag“ machen würden. Alternativ kann man auch eine Art Leitsatz niederschreiben, der einen durch den Tag begleitet und Motivation, Mut oder Geborgenheit vermittelt und den man sich im Laufe der Zeit immer wieder ins Gedächtnis rufen kann. Abends schreibt man sich dann 5 Dinge auf, für die man an dem Tag besonders dankbar war. Durch diese Selbstreflexion kann man sich grundlegend eine positive Lebenseinstellung aneignen, die sich wiederum positiv auf das eigene Wohlbefinden auswirkt. Tipps für ein Dankbarkeitsjounal findest du hier: 5 Tipps für ein Dankbarkeitstagebuch

Skizzenbuch 

Das Skizzenbuch ist ein sehr frei gestaltetes Werk, das oft von Künstlern, Designern oder Architekten geführt wird. Darin können neben kleinen Vorzeichnungen auch größere Projekte in Form von  Mindmaps oder schnellen Scribbeleien ihren Platz finden. Skizzenbücher eignen sich je nach Papierstärke nicht nur für Bleistifte und Tintenfüller, sondern auch für Aquarelle, Tusche oder Kohle. Natürlich können die Seiten auch beklebt, bestempelt, beschnitten und beschrieben werden.

 

Rezeptbuch

Das Rezeptbuch ist vermutlich die klassischste Verwendung von Notizbüchern und beinhaltet eine Sammlung selbst zusammengestellter Rezepte. Diese werden entweder nach Vor-/ Haupt- und Nachspeise kategorisiert oder aber nach bestimmtem Zutaten und Ernährungsformen. Neben der Zubereitung von Speisen werden oft auch Inhaltsstoffe oder dazu passende Getränkte und Abwandlungen vermerkt. Gerne werden Rezeptbücher auch über mehrere Generationen weitergereicht.

Schwangerschaftstagebuch

Das Schwangerschaftstagebuch wird sehr gerne von Frauen geführt, um ihre Gedanken und Veränderungen des Körpers während dieser besonderen Zeit zu notieren. Oft ist es in die einzelnen Schwangerschaftswochen unterteilt und mit einigen Denkanstößen in Bezug auf die Schwangerschaft versehen. So bietet das Buch zum Einen eine tolle Erinnerung für die Zeit danach, zum Anderen ist es auch für die Kinder später interessant zu erfahren, was beispielsweise für Sorgen und Ängste die Eltern zur Zeit der Schwangerschaft hatten oder wie sie sich auf die Ankunft Ihrer vorbereitet haben.

Bullet Journal

Das Bullet Journal ist in dieser Form ein neuartiges Planungssystem, bei dem der Nutzer  durch ein individuell gestaltetes Raster selbst frei entscheiden kann, wie und wofür er den Planer nutzen möchte. Klassischerweise steht zu Beginn ein Index, das durch Symbole einzelne Aktivitäten oder Aktionen kennzeichnet. Dazu steht zu Beginn jeden Monats eine Übersicht der Tage, in die feststehende Termine und Aufgaben eingetragen werden. Wahlweise kann man auch Tabellen anlegen, die die eigenen Gewohnheiten analysieren und identifizieren sollen. Das Bullet Journal ist eine gute Möglichkeit, sich zu strukturieren, Verhaltensweisen zu reflektieren und den eigenen Fokus zu lenken.

Fazit 

Das Notizbuch ist also nach wie vor mit seinen Einsatzmöglichkeiten nicht vom Schreibtisch wegzudenken. Ob für tägliche Gedanken, für die wöchentlichen Meetings oder gar nur auf Reisen… Die Verwendung ist schier unendlich.