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Nachhaltigkeit auf Reisen – 14 Tipps, wie du umweltbewusst reisen kannst

„Nachhaltigkeit“ und „Reisen“ ist für viele Menschen ein Widerspruch. Flugreisen sind verpönt, der CO2 Ausstoß sowieso zu groß und oft wird nur auf „to go“- Produkte zurückgegriffen, die schon nach kurzer Zeit im Müll landen. Dabei ist Reisen nicht nur ein unnötiges Luxusgut, sondern fördert auch den Austausch der Kulturen. Das eigene Leben und der eigene Alltag wird einmal hinterfragt: Welche Transportmittel nutzen Menschen in anderen Ländern? Welche Nahrungsmittel stehen woanders auf dem Speiseplan? Und was kann ich Menschen anderer Herkunft aus meiner Kultur mitgeben? 

Auch ist Reisen ein wunderbares Mittel, um einmal den Kopf frei zu bekommen. Wer Zuhause viel Zeit im Büro zwischen Aktenordnern verbringt, fehlt häufig der Blick aufs große Ganze. Der renommierte Neuropsychologe Prof. Dr. Lutz Jäncke sagt dazu: „Im Alltag halten wir uns lästige Informationen vom Leib, indem wir vieles automatisch meistern und unsere Wahrnehmung einengen. […] Im Urlaub jedoch lassen wir unsere Aufmerksamkeit weit umherschweifen. Wir saugen den Duft der Pinienbäume ein oder genießen in Ruhe den Ausblick über eine Bucht. In solchen Momenten werden vermeintlich unwichtige Details zu zentralen Wahrnehmungsereignissen. Sie können im Alltag immer wieder aufblitzen und uns gedanklich zurück in den Urlaub versetzen.

Reisen ist also bewiesenermaßen ein wichtiger Faktor, um ein ausgeglichenes Leben zu führen. Doch wer Reisen möchte, muss nicht automatisch auf einen nachhaltigen Lebensstil verzichten.

Wir haben für dich 14 Tipps zusammengestellt, wie du auch unterwegs umweltfreundlich leben kannst.

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Übernachtung

  1. Die umweltfreundlichste Methode außerhalb der eigenen 4 Wände zu übernachten ist wahrscheinlich Campen. Dafür brauchst du nur ein Zelt, eine Matte, einen Schlafsack und kannst du notfalls sogar im eigenen Garten. Wer jedoch etwas weiter außerhalb einen Schlafplatz sucht, sollte darauf achten, dass dort auch Wildcampen erlaubt ist. Ansonsten einfach den nächst gelegenen Campingplatz ansteuern. Wo und in welchen Ländern Wildcampen erlaubt ist, erfährst du hier: https://www.outdoornet.de/wildcampen/
  1. Wer jedoch auf den Luxus von Hotels nicht verzichten möchte, kann ganz einfach auf nachhaltig betriebene Hotels umsteigen. Dazu zählen vor allen Dingen kleinere, von Einheimischen betriebene Unterkünfte. Dazu könnt ihr auf folgende Aspekte achten: 
    • Gibt es die Möglichkeit, dass nicht jeden Tag Handtücher und Bettwäsche gewechselt wird? 
    • Woher bezieht das Hotel seinen Strom? Gibt es eventuell Solarpanels? 
    • Werden im Restaurant überwiegend regionale Produkte angeboten? 
    • Wird auf Müllreduzierung in Form von Seifenspendern etc. geachtet?
    • Gibt es Springbrunnen oder andere unnötige Wasserverschwender?

Wer noch auf der Suche nach nachhaltigen Hotels ist, sollte auf jeden Fall mal hier vorbeischauen: https://www.greenpearls.com/de/ 

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Nahrung

  1. Auch bei der Nahrung kannst du ganz einfach auf Nachhaltigkeit setzen, indem du nicht bei großen Fastfoodketten einkehrst, sondern kleine lokale Restaurants unterstützt. Diese produzieren nicht nur deutlich weniger Müll als die großen Fastfood Riesen, sondern sind meistens auch um Längen günstiger. 
  2. Auch kannst du stets auf das Verpackungsmaterial achten und natürlich schon beim Einpacken das überflüssige Material dankend ablehnen. 
  3. Zudem ist eine kleine Grundausstattung beim Reisen unerlässlich. Dazu zählt beispielsweise auch eine leichte Kaffeetasse, die du stets zum Cafe deiner Wahl mitnehmen und so ganz einfach auf die Einweg- Kaffeebecher verzichten kannst. Leichte und stabile Kaffeetassen findest du beispielsweise hier: https://www.globetrotter.de/campingbecher/
  4. Ein weiterer wichtiger Tipp in Punkto Ernährung: Besorge dir einen Trinkwasserfilter. Das meiste Leitungswasser außerhalb Europas ist nicht trinkbar und kann gesundheitsgefährdend sein. Indem du das Leitungswasser zuvor filterst, wird das Wasser gereinigt und du musst keine unnötigen Plastikflaschen kaufen. Trinkwasserfilter gibts ebenfalls zum fairen Preis bei Globetrotter: https://www.globetrotter.de/trinkwasseraufbereitung/ 
  1. Und natürlich steht ganz oben auf der Liste: Einfach selber kochen. Viele Unterkünfte bieten mittlerweile eigene Küchen oder Kochnischen an, sodass man sich die Zutaten ganz einfach und unverpackt auf dem Markt zusammenstellen und Zuhause frisch zubereiten kann. So unterstützt ihr zudem noch die lokalen Händler und spart große Mengen Plastikmüll.
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Attraktionen

  1. Viele Attraktionen sind überteuert und gehen oftmals auf Kosten von Tieren. Die Pferdekutschen in Wien oder die Elefantencamps in Asien sind dabei nur zwei Beispiele. Wenn du in ein Land mit Wildtieren reist, achte darauf, Nationalparks zu besuchen, in denen die Tiere in Ruhe gelassen werden und sie große Auslaufmöglichkeiten haben. Zudem kannst du dir beim Betreiber Hintergrundinformationen über lokale Projekte zur Artenerhaltung und Schutzmaßnahmen einholen.
  1. Um zu deiner ausgewählten Attraktion zu kommen, musst du zudem nicht unbedingt mit dem Taxi fahren. Schau nach, ob dort nicht auch ein lokaler Bus oder vielleicht sogar Fahrradtaxis hinfahren. Wenn du dir unsicher bist, frag Einheimische nach dem Weg und wie sie zu dem Ort gelangen würden. Durch Verzicht auf Taxifahren sparst du nicht nur CO2, sondern bekommst vielleicht noch den ein oder anderen hilfreichen Tipp. 
  1. Und sowieso: Oftmals ist es auch viel spannender und aufschlussreicher, unscheinbare Orte aufzusuchen, die überwiegend von den Einheimischen genutzt werden, als große Massenansammlungen. So kann zum Beispiel die Kantine über der Bahnhofshalle ein wichtiger Treffpunkt von Einheimischen sein, bei dem man vielleicht sogar durch persönliche Gespräche viel mehr über eine Region oder Kultur erfährt, als durch das Anschauen überlaufener touristischer Attraktionen.
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Gepäck

  1. Besorge dir ein sogenanntes Reise-Set. Dies besteht aus mehreren Dosen und Fläschchen, die du vor jeder Reise erneut mit Waschmittel oder Shampoo befüllen kannst. So sparst du dir zum Einen die überteuerten Sets und damit auch viel Plastikmüll aus der Drogerie, zum Anderen kannst du dir auch ökologisch abbaubare Produkte wie beispielsweise Mückenschutz selber zusammen mischen. Ein Rezept für ein Mückenschutzmittel aus natürlichen Zutaten findest du hier: https://utopia.de/ratgeber/mueckenspray-selber-machen-schutz-mit-natuerlichen-zutaten/ 
  1. Stell dir ein kleines Sortiment zusammen, was auf jeder Reise auf keinen Fall fehlen darf. Dazu zählt unter Anderem deine eigene Kaffeetasse, um unnötige „to go“- Becher zu vermeiden oder einige wiederverwendbare Jutebeutel, die die Plastiktüten beim Einkaufen ersetzen.
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Andenken

  1. Zu aller erst kannst du ganz einfach auf eingepackte Souvenirs verzichten. Viele Souvenirs produzieren Unmengen an Plastikmüll, gehen schnell kaputt oder landen früher oder später selbst im Müll. Alternative Andenken sind beispielsweise der Kassenzettel vom Lieblingscafe, etwas Sand vom täglichen Morgenspaziergang oder ein Laubblatt vom schönen Aussichtspunkt.
  1. Desweiteren kannst du dir ein Reisetagebuch aus nachhaltigen Materialien zulegen, in dem du deine Erinnerungen festhalten und tolle natürliche Andenken wie Fahrkarten, Prospekte und Eintrittskarten einkleben kannst. Auch Fotos oder Wegbeschreibungen von Einheimischen finden darin ihren Platz und rufen später wieder die ganz besonderen Momente in Erinnerung. Durch das analoge Festhalten der Reiseeindrücke brauchst du weder Strom und Ladekabel, noch behältst du eine riesige Bilderflut, da die Erlebnisse von vornherein gefiltert aufgeschrieben und gespeichert werden. Nachhaltige und länderspezifische Reisetagebücher findest du hier: https://www.18hoch2.de/produkt-kategorie/reisetagebuch/ 
(C) 18HOCH2

Ich hoffe, ihr könnt diese Tipps auf eurer nächsten Reise anwenden und habt trotz dessen -oder gerade deswegen- eine unvergessliche und einzigartige Zeit!