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5 nachhaltige Vorsätze fürs neue Jahr

Ehrlicherweise ist es mir noch nie gelungen, einen Vorsatz auch nur länger als 2 Wochen durchzuhalten. Deswegen habe ich auch vor einigen Jahren damit aufgehört, gute Vorsätze mit ins neue Jahr zu nehmen. 

Es gibt jedoch Menschen, die halten sich tatsächlich daran und schaffen es, Gewohnheiten über Monate oder gar Jahre abzulegen. Ich glaube, das Geheimnis der guten Vorsätze liegt darin, sich realistische Ziele zu setzen. Man kann zum Beispiel nicht von heute auf morgen 100% plastikfrei leben, aber man kann sich ja mal vornehmen, beim nächsten Einkauf ausschließlich unverpacktes Gemüse zu kaufen. Das ist schonmal ein wichtiger Anfang…

Hier sind 5 nachhaltige Vorsätze für Vorsatzmuffel, die ohne großen Aufwand umzusetzen sind:

1. Regionale statt importierte Lebensmittel

Lange Transportwege verursachen große Mengen an Emissionen, weshalb regionale Produkte deutlich klimaneutraler sind.

Wenn man einmal darauf achtet, wo einige Lebensmittel ihren Ursprung haben, wird man ganz schön überrascht. 

So werden beispielsweise Äpfel aus Neuseeland, Chile, Italien oder Frankreich importiert, obwohl der nächste Apfelbauer vielleicht nur 2km entfernt ist. 

Achte also einfach mal auf die Herkunft Deiner Lebensmittel und wäge ab, ob ein PinkLady Apfel die weite Reise wirklich Wert ist.

(c) Pexels

2. Qualität statt Quantität

Qualitativ hochwertige Produkte zeugen von einer deutlich längeren Haltbarkeit und müssen nicht so oft nachgekauft werden.

Zugegeben, hochwertige Produkte kosten oft mehr als ihre preiswerten Mitstreiter- auf den ersten Blick! 

Diese „Alternativen“ sind oftmals deshalb so günstig, da entweder am Material oder an der Fertigung gespart wurde. Die Folge ist, dass Produkte schneller zerfallen und neu gekauft werden müssen.

Legt man von vornherein Wert auf hochwertig verarbeitete Produkte, spart man nicht nur Geld, sondern auch eine Menge Ärger.  

3. Gebrauchte statt neue Gegenstände

Viele Gebrauchs- oder Einrichtungsgegenstände kannst du ganz einfach gebraucht kaufen, da es immer Menschen gibt, die genau dieses Produkt nicht mehr brauchen oder durch Schenkung, Erbe oder Zusammenzug doppelt haben. 

Es benötigt keine große Anstrengung, zuerst auf gängigen Portalen wie ebay Kleinanzeigen oder Kleiderkreisel zu schauen, ob das gesuchte Objekt dort angeboten wird. Der Kauf von gebrauchter Ware ist zum Einen deutlich günstiger als ein Neukauf, zum Anderen kannst du dadurch auch nette Menschen aus seiner Nachbarschaft kennenlernen. 

Ein Versuch ist es also allemal Wert…🙂

(c) Pexels

4. Strom sparen statt ausgeben

Die Vorteile vom Energiesparen sind offensichtlich: Wird weniger Energie verbraucht, werden weniger Ressourcen wie Kohle oder   Erdgas in den Kraftwerken benötigt. 

Wie viele Lampen brennen gerade in Deiner Wohnung, die du eigentlich gar nicht benötigst? Genau! 

Oftmals denken wir einfach gar nicht daran, das Licht auszuschalten, weil wir mit den Gedanken woanders sind oder wir „sowieso gleich wiederkommen“.

Mache dir zur Gewohnheit, einfach immer das Licht auszuschalten, wenn du einen Raum verlässt. Wer es trotzdem vergisst, kann auch Lichter in Verbindung mit Bewegungsmeldern ein- und ausschalten. 

Das gleiche gilt übrigens auch für Monitore, wenn du für länger als 30 Minuten nicht an ihnen arbeitest.

Eine kleine Hilfe können übrigens Zeitschaltuhren oder smarte Steckdosen sein, die du an feste Zeiten anpassen kannst. 

5. Müll vermeiden statt produzieren

Laut Statistischem Bundesamt hat im Jahr 2020 in Deutschland jeder Einwohner im Schnitt 476kg Müll produziert. (Quelle: https://www-genesis.destatis.de/genesis/online?operation=previous&levelindex=1&step=1&titel=Ergebnis&levelid=1640083094322&acceptscookies=false#abreadcrumb)  

Das ist eine Menge!

Natürlich kannst du nicht von heute auf morgen vollständig müllfrei leben. 

Schau dir an, wo du dich noch verbessern kannst: Nutzt du häufig Einwegtüten? Dann kannst du zum Beispiel in deiner Fahrradtasche oder in Deinem Rucksack stets einen Jutebeutel für Deine Einkäufe parat haben.

Du möchtest gerne Deinen Plastikmüll reduzieren? Achte darauf, bei Deinem nächsten Einkauf beispielsweise erst einmal nur Glas statt Plastikjoghurtbecher zu kaufen.

Es sind kleine Schritte, die eben so wichtig sind. Denn es ist besser, wenn viele Menschen ein bisschen nachhaltig leben, als wenn wenig Menschen zu 100% nachhaltig leben.

Und vielleicht werde ich es dieses Jahr doch nochmal mit den guten Vorsätzen versuchen…